02.03.20

Am Mittwoch, den 12.02.2020 unternahm die Klasse 12 des St.-Theresien-Gymnasiums eine Exkursion zum Thema „Bundeswehr: Sicherheit und Verteidigung“.


Erster Halt war der erste Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung in Bonn.


Auf dem Parkplatz empfing euch Hr. Peukert der Chef des Besucherzentrums. Im weiteren Verlauf des Vormittags zeigte er euch die wichtigsten Gebäude des Ministeriums.
Was habt ihr dort erfahren?
Wir erfuhren, dass das Gelände eine Fläche von 84 Hektar umfasst und Arbeitsplätze für über 4000 Personen schafft. Eines der Gebäude wurde auf ca. 5 Meter hohen Stelzen gebaut und dient somit als Luftschleuse für Bonn.
Bei einer kurzen Kaffeepause bekamen wir die Möglichkeit die aktuelle Plakatausstellung über den Widerstand in der NS-Zeit zu bestaunen.
Besonders interessant fanden wir am Vormittag den Vortrag eines katholischen Militärgeistlichen, der über seine persönlichen Erfahrungen, unter anderem bei seinen Auslandseinsätzen, wie z.B. in Afghanistan, sprach.
Dabei erfuhren wir, wie die Soldaten dort die Festtage begehen, ihren Glauben leben und wie wichtig ihnen die Unterstützung des Militärgeistlichen ist.
Nach einem leckeren Mittagessen im Casino, was die Kantine der Bundeswehr ist, war unsere erste Etappe schon beendet.


Danach seid ihr zum taktischen Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ gefahren und konntet zunächst mehreren Eurofightern beim Start zuschauen und danach einen Piloten beim Training beobachten. Was war an diesem Training besonders?

Besonders war, dass dieses Training ein sehr seltenes Ereignis war. Nicht nur für uns, sondern sogar für den Oberstabsfeldwebel, der uns dort die Führung gab. Der Pilot trainierte für die internationale Flugschau der Bundeswehr.
Danach stellte uns ein erfahrener Flugmaschinenmechaniker das neuste Modell unter den Kampfflugzeugen aus nächster Nähe vor: den „Eurofighter“.
Das war wirklich beeindruckend und definitiv der Höhepunkt unserer Exkursion!


Und wie ging eure Führung weiter?
Als nächstes präsentierte uns der Oberstabsfeldwebel Hohlbein eine PowerPoint, in welcher er uns über die Geschichte des Geschwaders, die Entwicklung der Luftwaffe und die Aufgaben informierte. Erstaunlich ist, dass sich, wenn ein unbekanntes Flugobjekt nach Deutschland fliegt, innerhalb von 15 Minuten zwei Eurofighter neben dem Flugzeug befinden müssen. Was uns daran aber am meisten verblüffte, ist, dass dies ungefähr einmal pro Woche passiert.
Ganz zum Schluss erklärte uns unser Führer noch den Schleudersitz. Ein technologisches Meisterwerk, worüber man nur staunen kann!


Also kann man sagen, dass es euch gefallen hat?
Ja, absolut! Es war mit Abstand die beste Exkursion, die wir in unserer Schullaufbahn hatten! Wir haben sehr viel dazugelernt und hoffen, dass auch noch andere Klassen die Möglichkeit bekommen, so etwas zu erleben. Man kann es nur weiterempfehlen!
(Die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12)