Januar 2009 Singwochenende in Saarbrücken

Wir sind die Partituren eines alten französischen Kriegsliedes, welches die Raiderrunde des Stammes St.Jeanne d´Arc auf ihr Raiderwochenende im Priorat in Saarbrücken mitgenommen haben. Da die Raiderinnen dieses Lied beim Singewettstreit der KPE singen wollten und dieses das einzige Treffen bis dorthin war, wurde der größte Teil dieses Lagers zum Üben eingeplant.
Los ging das Wochenende am Freitag, den 30. Februar 2009. Nach und nach traf der erste Teil der Raiderinnen ein und sofort wurde mit dem Üben begonnen. Der Kurat des Stammes Pater Schneider lud die Raiderinnen ein, den Rosenkranz vor der Messe mit den Gläubigen des Priorates zu beten, was sie auch gerne taten. Nach der Messe war dann auch der Rest der Raiderinnen eingetroffen und das Abendessen konnte gekocht werden. Es gab Spaghetti mit Tomaten- Pilzsoße, welche auch der Pater mit Genuss verzehrte. Nach dem Spülen machten die Raiderinnen noch eine kleine Abendrunde, nach der sie sich dann in ihre Schlafsäcke verkrochen.
Für den nächsten Tag war ein tolles Programm zusammengestellt: zuerst die Besichtigung der Krippenausstellung in St. Wendel und anschließend der Besuch des Marienwallfahrtsortes in Marpingen im Saarland. Natürlich wurden wir (die Partituren) auch mitgenommen, falls noch Zeit zum Üben bliebe.

Nach der Messe und einem guten Frühstück machten sich die Raiderinnen auf die Fahrt.
Es waren nicht einmal 2 Minuten vergangen, schon hat das zweite Auto den Anschluss an die Vorausfahrenden verloren. Nach einem zweiten Versuch gelangten wir schlussendlich nach ein paar Umwegen zum Missionshaus in St. Wendel, wo die Krippenausstellung war. Wir wurden natürlich im Auto gelassen. Was sollten wir auch bei einer Krippenausstellung?
Wie wir anschließend erfuhren, war die Ausstellung wunderschön und hat viele Eindrücke bei den Raiderinnen hinterlassen. Nachmittags fuhren wir wieder auf ein paar Umwegen nach Marpingen und die Raiderinnen beteten dort in der Marienkapelle den ersten Teil des Rosenkranzes. Da es zu kalt war um zur Marienquelle zu wandern und Sarahs Navi die Quelle auch nicht finden konnte, fuhren wir zurück zum Priorat und holten dabei gleich Luzia ab, die wegen ihrer Arbeit nicht früher kommen konnte. Im Priorat wurden wir dann endlich wieder zur Hand genommen und die Raiderrunde probte wieder ewig lang in Einzelstimmproben.
Nur die erste Stimme, die wieder einmal nicht proben musste, da sie schon zuvor in Schönenberg geübt hatte, musste wie immer abspülen.
Pater Schneider bat die Pfadfinderinnen bei der Andacht zu singen, was sie mit Freuden taten.
So wurden wir erst einmal weggelegt, da sie ja andere Lieder üben mussten, weil ein Kriegslied für eine Sakramentsandacht ja nun einmal nicht angebracht ist.
Während der Sakramentsandacht hat ein Teil der Runde das Abendessen gekocht. Es gab Reis mit Hackfleischsoße und Gemüse. Da sie nicht wussten, dass der Reis auch noch für den folgenden Tag reichen sollte, kochten sie einfach alles, was da war.

Bei der Abendrunde hielt Pater Schneider neben lustigen Sketchen und Liedern einen Vortrag über das Apostolat.
Der Abend klang spät aus, denn schlafen konnten die Raiderinnen trotzdem nicht, da wir ein sehr guter Ohrwurm sind und ihnen ständig im Kopf herumspukten.
Am Sonntag sangen die Raiderinnen im Hochamt einige Chorsätze, was die Gläubigen sehr freute.
Dieser Tag nun war für die Proben mit uns vorgesehen. Fast den ganzen Tag sangen die Mädchen mal mehr und mal weniger korrekt bis es ihnen gelang uns ohne Unterbrechung durch zu singen.
Danach fuhr ein Teil der Raiderinnen nach Hause. Die Schönenbergerinnen nutzten die Gelegenheit zu Familie Maas zu fahren.
Wir hoffen, dass die Raiderinnen uns noch öfter mal zur Hand nehmen werden und wir beim Singewettstreit berühmt werden.
Gut Pfad, Miriam K. und Sandrina S.
