Beurlaubung vom Unterricht
- § 10 Schulordnung des Don-Bosco-Schulvereins im Land NRW -

Eine Schülerin kann nur aus wichtigen Gründen auf Antrag der Erziehungsberechtigten vom Schulbesuch beurlaubt werden. Die Beurlaubung soll rechtzeitig schriftlich (ca. zwei Wochen zuvor) bei der Schule beantragt werden. Über Beurlaubungen entscheidet der Schulleiter im Einvernehmen mit der Gesamtleitung.

Als wichtige Gründe können beispielsweise gelten:
- Persönliche Anlässe (z. B. Erstkommunion und vergleichbare Feiern; Hochzeit, Jubiläen, Geburt, schwere Erkrankung und Todesfall innerhalb der Familie).
- Teilnahme an Veranstaltungen, die für die Schülerin oder den Schüler eine besondere Bedeutung haben (z. B. politische, kulturelle oder sportliche Veranstaltungen mit eigener Beteiligung).

Die Dauer der Beurlaubung richtet sich nach den Gegebenheiten des Einzelfalles.

Unmittelbar vor und im Anschluss an Ferien darf eine Schülerin nicht beurlaubt werden. Über Ausnahmen in nachweislich dringenden Fällen entscheidet der Schulleiter in Absprache mit der Gesamtleiterin, sofern nicht der Schulträger zuständig ist. 

Anträge sind gemäß der oben genannten Ordnung in der Regel über die Klassenleitung (bei Beurlaubungen bis zu zwei Tagen) bzw. direkt an die Schulleitung (mehr als zwei Schultage bzw. immer vor und nach Ferien/freien Tagen) zu richten.

Eltern von Internatsschülerinnen lassen den Antrag am besten über die zuständige Erzieherin der Klassen- bzw. Schulleitung zukommen.Volljährige Schülerinnen stellen die Anträge auf den gleichen Wegen selbstverantwortlich.

Ein Antragsformular können Sie hier als PDF downloaden.

 

Befreiung von einzelnen Unterrichts- oder Schulveranstaltungen
- § 11 Schulordnung des Don-Bosco-Schulvereins im Land NRW -

Eine Schülerin kann nur in besonderen Ausnahmefällen und in der Regel zeitlich begrenzt auf Antrag der Eltern oder Erziehungsberechtigten vom Unterricht in einzelnen Fächern oder von einzelnen Schulveranstaltungen befreit werden. Über die Befreiung bis zu zwei Wochen und darüber hinaus entscheidet der Schulleiter mit Zustimmung des Schulträgers. Der Schüler kann verpflichtet werden, während dieser Zeit am Unterricht einer anderen Klasse oder Lerngruppe teilzunehmen.

Über Art und Umfang der Befreiung aus gesundheitlichen Gründen, insbesondere vom Sportunterricht, entscheidet der Fachlehrer, bei einer Befreiung über eine Woche hinaus aufgrund eines ärztlichen Zeugnisses. Über eine Befreiung von mehr als zwei Monaten entscheidet der Schulleiter aufgrund eines schulärztlichen Zeugnisses. Sofern der Befreiungsgrund offenkundig ist, kann auf die Vorlage der ärztlichen Zeugnisse verzichtet werden. Die Befreiung kann auf bestimmte Übungen begrenzt werden.

Die Teilnahme am Religionsunterricht ist wesentliches Element der Erziehung und Bildung an einer Schule in der Trägerschaft des DBSV. Näheres regelt der Schulvertrag.

 

Siehe auch: § 43 Absatz 4 Satz 1 Schulgesetz NRW sowie den Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 29.05.2015.

 

Stand: 09.09.2021 (SL)