26.06.18

Latein/Kunst-Workshop der Klassen 8 und 9 im Römisch-Germanischen Museum in Köln

Als wir am 7. Juni 2018 vormittags in Köln ankamen, begrüßte uns ein strahlend blauer Himmel. Da die Zeit es erlaubte, machte ein Teil von uns eine Turmbesteigung, die anderen erkundeten mit Frau Nalenz und Frau Kleinespel den Kölner Dom. Die 533 Stufen auf den Turm waren ein tolles Erlebnis, wenn wir auch mit zittrigen Knien und einem leichten Drehwurm oben ankamen. Die Aussicht war einfach wunderschön. Nach dem Abstieg reichte die Zeit noch, damit auch die Turmbesteigerinnen noch das Allerheiligste und den Dreikönigsschrein im Dom besuchen konnten.

Vor Beginn von Führung und Workshop stärkten wir uns mit den mitgebrachten Schnitzelbrötchen. Dann führte uns unsere Museumspädagogin in die Werkstatt des Museums, wo jede von uns eine quadratische Holzplatte hauchdünn mit angerührtem Gips bestreichen musste. Währenddessen erklärte sie uns, welche römischen Motive aus Pompeji wir später malen könnten und aus welchen natürlichen Stoffen die Farben bestehen. Wir bekamen Bildvorlagen, die gut erhaltene Fresken aus Pompeji zeigten, und wählten Motive aus, die uns gut gefielen und an denen wir uns später auch versuchen wollten.

Die Zeit, in der der Gips ein wenig antrocknete, nutzten wir für eine Führung durch das Museum. Wir erhielten Informationen zur Freskomalerei und erfuhren, dass vielen Archäologen die Bilder aus Pompeji als Vorlagen zur Rekonstruktion anderer Fundstücke dienen. Nun ging es zurück in die Werkstatt. Mit kleinen Tipps machten wir uns an das Abmalen unserer Bildvorlagen auf den noch feuchten Gips und nach gut einer Stunde waren recht ansehnliche Ergebnisse entstanden. Natürlich hinterließen wir unsere Plätze ordentlich aufgeräumt.

Der Rückweg verlief aufgrund des zeitweiligen Ausfalls von Zug und S-Bahn und durch das Gewitter, das uns in Hennef erwartete, etwas abenteuerlich, in Schönenberg kamen wir aber relativ trocken und wohlbehalten an.

(Bericht der Klasse 8)