27.06.18

Der Reliquienschrein des heiligen Ehepaars Zélie und Louis Martin im St.-Theresien-Gymnasium

Nachdem wir schon zweimal die Freude hatten, Besuch von der kleinen heiligen Theresia zu bekommen, waren wir sehr froh, dass die Reise des kleinen Reliquienschreins ihrer heiligen Eltern auch einen kurzen Halt im St.-Theresien-Gymnasium machen sollte. Das letzte Mal, als der Schrein der hl. Theresia zu uns gebracht wurde, war es neun Tage vor der Einweihung unseres neuen Schulgebäudes am 29. September 2012. Man hat den Rosensegen der hl. Theresia förmlich gespürt, den die Verehrung ihrer Reliquien hier vor Ort bewirkt hat.
Mit Rosen und Glockengeläut wurde der Schrein begrüßt, bevor er in der Kirche zur Verehrung aufgestellt wurde. Neben bekannten Theresienliedern waren zur Verschönerung der Andacht auch zwei Lieder neu arrangiert worden, deren Texte den Briefen der heiligen Eheleute entnommen worden waren. In einer anrührenden Predigt erzählte Pfarrer Klaus Leist von den beiden Heiligen, ohne die es unsere Patronin, die kleine heilige Theresia, nicht gegeben hätte und die in heroischer Weise ein vorbildliches und aufopferndes Ehe- und Familienleben geführt haben. Vor allem ihre übernatürliche Sicht der Dinge, die es Zélie und Louis Martin ermöglichte, schwere Schicksalsschläge gottergeben zu tragen, und eine tiefe Liebe zueinander, zu ihren Lieben und vielen Menschen, die mit ihnen in Verbindung traten, ließen sie die Herzen gewinnen und die ihnen Anvertrauten Gott näher bringen. Sicherlich liegt in ihrer vorbildlichen Lebensführung und der tief religiös geprägten Erziehung die natürliche Voraussetzung für die Berufung all ihrer fünf Töchter zum Ordensstand.
Sehr dankbar verabschiedeten wir uns nach gut drei Stunden von den heiligen Eltern, von denen unsere Patronin, die kleine heilige Theresia sagte: „Gott hat uns Eltern geschenkt, die des Himmels würdiger waren als der Erde.“