12.04.19

Begabtenförderung im Fach Mathematik

Es gibt eine Frage, der sich jeder Schüler einmal stellen muss: Was werde ich nach meinem Abschluss machen? Ich hatte die Möglichkeit, an einem Schülerpraktikum an der mathematischen Fakultät der TU Dortmund teilzunehmen, das vom 2. bis zum 15. Februar 2019 stattfand.

Es waren insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulen in NRW, die sich montags am Morgen um 10 Uhr einfanden, um in den folgenden zwei Wochen mehr über Mathematik und ein Mathestudium zu erfahren. Nachdem der Montag mit allerlei organisatorischen Dingen angefüllt war, wurde es interessant. In verschiedenen Workshops erfuhren wir etwa, dass an der TU drei verschiedene Mathe-Studiengänge angeboten werden: die reine Mathematik, die Wirtschaftsmathematik und, ein relativ neuer Studiengang, die Technomathematik, die sich vor allem mit Simulationen beschäftigt. Wir lernten außerdem noch zwei wissenschaftliche Programme kennen, mit denen vor allem die MINT-Wissenschaftler ihre Arbeiten verfassen. Diese haben gegenüber Microsoft Word den Vorteil, dass Formeln sehr leicht zu schreiben sind. Außenseiter haben jedoch den Nachteil, dass eigentlich programmiert werden muss, um so eine Datei zu erstellen.

Das Programmieren an sich haben wir natürlich auch noch genauer angeschaut und mit Machine Learning bzw. Künstlichen Intelligenzen verknüpft. Mit Hilfe verschiedener Programme lernten wir die Grundstruktur der Programmierung kennen und mit diesem Wissen mussten wir Parameter für eine KI festlegen, damit sie in möglichst kurzer Zeit Dinge erkennen kann. Ein anderes Highlight unseres Praktikums waren die beiden Tage im deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Dort hatten wir eher den praktischen Teil unseres Praktikums zu absolvieren. So beschäftigten wir uns unter anderem auch mit Mikrokapseln und bauten einen eigenen Taschenwärmer. Natürlich hatten wir auch eine Vorlesung. Das Thema war der „Minkowskische Umfangs- und Oberflächenbegriff“.

Alles in allem lässt sich sagen, dass das Praktikum sehr lehrreich, interessant und gut gelungen war und ich danke dem St.-Theresien-Gymnasium und meinen Eltern, dass sie mir diese großartige Chance geboten haben.

 

H. B. (EF/10. Jahrgang)