Das Projekt begann als unsere Klasse an einem warmen Septembertag, knapp nach Schulanfang, voller Tatendrang in den Musikunterricht von unserem Klassenlehrer Herr Dr. Wessel kam. Nach einem kurzen gemeinsamen Gebet erzählte unsere Lehrer uns das erste mal von dem Projekt. 
Die Bonner Oper hat, um die Kunstinteresse bei der Jungend zu fördern, fünf zufällige Schulen ausgewählt von welcher jeweils ein Musikkurs eigeladen wurde ein freigestalterischen, fünf Minuten langen Beitrag an einem Konzert der dritten Symphonie von Beethoven, das am 19.1.2018 in der Bonner Oper stattfinden sollte, zu gestalten.
Natürlich waren wir davon sofort begeistert und machten uns auch gleich an die Arbeit. Wir wollten selber eine Partitur für das Orchester komponieren zu welcher wir einige Textstellen aus dem Heiligenstätter Testament auf der Bühne singen würden. Doch gab es dafür jetzt viel zu tun. Stunde für Stunde saßen wir im Musikraum und brüteten über die Aufgabe. Von der Oper bekamen wir selbstverständlich auch Hilfe. Sie stellten uns eine Ansprechpartnerin zur Verfügung welche uns während dieser Zeit betreuen sollte.
Im November wurden wir zu einem Besuch in die Oper eingeladen wo wir eine Einblicke hinter die Kulissen erlangen konnten. Unter anderem hatten wir ein Treffen mit einem Sänger welche gerade für seine Hauptrolle in "Die Hochzeit Figaro" probte.
Im Dezember konnten wir das erste mal die anderen Schulklassen und das gesamte Beethoven Orchester treffen, da wir zu einer Probe des Orchesters eingeladen wurden als diese die dritte Symphonie probten. Auch hatten wir da die Möglichkeit uns mit den Musikern zu unterhalten. Natürlich nutzten wir diese Gelegenheit gut aus.
Schließlich war der große Tag gekommen. In der Früh am Freitag, den 19.01.2018, machten wir uns mit viel Proviant, da wir ja den ganzen Tag in der Oper verbringen würden, auf den Weg. Als wir dort angekommen, waren wurden wir in einen Raum gebracht in dem wir uns einsingen sollten. Schon bei der folgenden Generalprobe aller fünf Gruppen zeigte sich die Vielfalt der Beiträge. Diese Probe war für uns alle die erste und einzige Probe mit dem Orchester. Da wir nun von 12 Uhr bis um !7 Uhr unsere Zeit frei gestallten konnten, besuchten wir zusammen das Beethoven Haus. danach machten wir uns in kleinen Gruppen auf den Weg in die Stadt. Eigentlich hatten wir vereinbart uns um !6 Uhr bei unserem Treffpunkt zu treffen, doch merkten schon bald alle das es Im Thalia freie und bequeme Sitzgelegenheiten gab, wo man sich nochmals für die kommende Anstrengung ausruhen konnte.
Dann war es soweit. Um 17:45 fanden wir uns alle im Zuschauerraum eine und sahen zu wie die Besucher in die Halle strömten. Nun machte sich auch bei den ruhigsten Kameradinnen die Nervosität bemerkbar und sogar unser lieber Dr.Wessel wurde, obwohl er später nicht auf der Bühne stand, unruhig.
Und schon ging es los. Nach einer kurzen Begrüßung des Dirigenten spielte das Orchester einige Takte des ersten Satzes der Symphonie. Dann wurden wir auch schon aufgefordert auf die Bühne zu kommen wo sogleich ein Interview zu unserem Beitrag folgte. Danach stellten wir uns alle in einem Halbkreis auf uns sangen, zur Begleitung des Beethoven Orchesters  unsere eigene Komposition. Nach uns folgten die anderen Klassen zwischen deren Beiträgen das Orchester den dazu passenden Satz der Symphonie spielte. Als wir am Ende nochmals alle zusammen auf die Bühne gebeten und noch Fotos gemacht worden waren, bekam jede Klasse zur Belohnung noch eine keine Süßigkeit. Nach dem wir uns von unserer Betreuerin verabschiedet haben, sind wir mit unseren anderen Kameradinnen, welche extra zu unserem Auftritt kamen, zurück zum Internat gefahren.
Obwohl dieser Tag wirklich anstrengend war, denke ich, dass ich für alle spreche wenn ich sage, dass dieser Tag für uns alle eine sehr bereichernde und wertvoll war und ein solches Projekt sich auf andere Klassen auch sehr positiv auswirken würde.  
(Jahrgangsstufe10)