Klangvolle Stunden am STG

Veröffentlicht am: 20.03.2026|Lesezeit: 2 min|

Instrumentalschülerinnen gestalten musikalischen Nachmittag

Am Dienstag, den 10. März 2026, gestalteten rund 20 Instrumentalschülerinnen des St.-Theresien-Gymnasiums einen abwechslungsreichen musikalischen Nachmittag. Nach mehreren Wochen intensiver Vorbereitung präsentierten sie ihre Stücke vor Mitschülerinnen, Lehrkräften und einigen Gästen. Die Beiträge zeigten eindrucksvoll, mit wie viel Sorgfalt und musikalischem Gespür die Werke erarbeitet worden waren. Das Publikum erlebte ein vielseitiges Programm mit Musik aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen.

Tänze, Tiere und musikalische Bilder

Ein Teil des Programms führte in die Welt der Tanzmusik. Barocke Tanzsätze wie Aria und Gavotte von Willem de Fesch oder ein Menuett von Jean-Louis Duport überzeugten durch ihre elegante Bewegung und ihren klaren musikalischen Aufbau. Auch spätere Tanzformen waren vertreten: Der Walzer in a-Moll von Frédéric Chopin zeigte eine lyrische, empfindsame Seite dieser Gattung, während eine Polonaise in A-Dur desselben Komponisten mit schwungvollen Rhythmen und virtuoser Brillanz beeindruckte.

Daneben entstanden auch kleine musikalische Bilder. Ein humorvolles Stück von C. Cowles stellte Meeresbewohner dar und ließ mit klanglichen Effekten förmlich das Leben unter Wasser hörbar werden. In dem Lied „Ich wollt, ich wär ein Fisch“ von Franz Schubert klang eine heitere Sehnsucht nach Freiheit an. Und auch die bekannte Melodie des „Vogelfängers“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Die Zauberflöte durfte nicht fehlen.

Zwischen Träumerei und Temperament

Andere Beiträge luden zum Innehalten ein. Das Lied ohne Worte (op. 53, Nr. 1) von Felix Mendelssohn Bartholdy und die Träumerei von Franz Schubert entfalteten eine ruhige, nachdenkliche Atmosphäre mit kantablen Melodien. Eine Berceuse von Ernesto Köhler brachte sanfte Wiegenliedstimmung in das Programm, bevor eine Nocturne in cis-Moll von Frédéric Chopin mit ihrem poetischen Charakter überzeugte.

Einen temperamentvollen Abschluss bildete schließlich das Allegro Appassionato von Camille Saint-Saëns, das mit kraftvollem Ausdruck und virtuosen Passagen einen energischen Kontrast zu den ruhigeren Stücken setzte.

So entstand ein abwechslungsreicher Konzertnachmittag, der die große Bandbreite musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten eindrucksvoll hörbar machte. Ein herzlicher Dank gilt allen Musikerinnen, den Instrumentallehrkräften und der Erzieherin Lucia Herrmann als Organisatorin des gelungenen Nachmittags.

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